Keine Angst, es dreht sich hier ganz sicher nicht um Samenspendeempfänger Jackson. Über den wird genug unnötiger Mist veröffentlicht.
Nein, es dreht sich vielmehr um wirkliche Ikonen. Zumindest für mich. Und da das hier mein Blog ist, wird eben auch über genau diese berichtet.
Hugh, ich habe gesprochen.
Apropos Hugh. John Hughes ist das erste meiner viel zu früh verstorbenen Idole. Am 06. August verlor die Welt einen genialen Kreativkopf, der so wunderschön erwachsen Kind bleiben konnte.
Hat er mir doch meine Jugend mit so wunderschönen Filmen wie „Die schrillen Vier auf der Achse“, „L.I.S.A. – der helle Wahnsinn“, „Ferris macht blau“ - mit Jennifer Grey in ihrer zweitbesten Rolle - beschert. Kenner, wissen welches für mich ihre beste Rolle war....
Allen voran aber steht natürlich??? Na. Wer weiß es? Wer weiß es? NEIN! Nicht „Kevin - Allein zu Haus“.
Hallo?? Natürlich Breakfast Club. Meine Fresse, kann doch nicht so schwer sein.
Den konnte ich damals (und wohl auch noch heute) fast komplett mitsprechen. Sowohl in der deutschen Synchronfassung, als auch im Original.
„Eat my shorts“ John Bender, oh du mein Rollenidol pubertätsgeschwängerter Zeiten. Okay, Rollenidol ist vielleicht etwas sehr übertrieben, aber er war einfach 'ne coole sau. Und er hat Molly Ringwald rumgekriegt. Und, sorry, aber sogar ich wollte das damals. Ich will jetzt hier keinen lachen hören. Das war so. Wirklich. Also, so irgendwie. Auf 'ne gewisse Art und Weise. Na ja, vielleicht doch mehr als beste Freundin. Egal, ich schweife ab.
Jedenfalls ist und bleibt die Rolle "John Bender" 'ne coole Sau und ja, sowohl „Eat my shorts“ als auch der Name Bender wurden von Matt Groening übernommen. Braver Matt. Hughes hat also ganz offensichtlich nicht nur mich beeinflusst.
Die Frage, ob er auch an der Kevin-Pest in den deutschen sozialsuboptimierten Wohngebieten verantwortlich ist, lasse ich im Raum stehen und verweigere mich deren Beantwortung.
Aber Hughes ist nicht der einzige dessen Todesmeldung den August in seinen Anfängen trotz heißschwüler Außentemperaturen emotional herbstlich erscheinen lässt.
Ebenso wie Hughes verlies auch Willy DeVille am 06. August unsere Dimension. Ein Ausnahme-Musiker der den Querschnitt von Dylan, Cohen und Waits in Personalunion gelebt hat. Nur besser. Unnötig viele Worte zu verlieren. Das Video sagt mehr, als selbst ich es könnte...
06. August 2009. John Hughes und Willy DeVille. Goodbye und so long. Eat my shorts und keep on rockin in the wasweißichwoihrjetztseid world.
(Für die Überkorrekten: Ja, ich weiß, dass der Song "Rockin' in the free World" von Neil Young ist. Aber er passt halt einfach so gut als Gruß in die Ewigkeit.)
PS: Böser 06. August 2009. Ganz böse...
Montag, 10. August 2009
Nur die Guten sterben… allerdings heutzutage nicht notwendigerweise jung - ein böser 06. August
Eingestellt von
ndlange
um
10.8.09
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